In dieser besonderen Woche lade ich ein, mit Jesus ganz nah bei Gott zu sein – bei dem Gott, dem Jesus sich ganz anvertraut hat und dessen Wille geschehen soll. Aus seiner innigen Beziehung zu Gott, seinem Vater, wollte Jesus auch unsere Beziehung zu Gott formen und vertiefen.
Abba – Vater. So nannte Jesus Gott. Aramäisch war seine Alltagssprache, die Sprache der Nähe. In ihr hat er gesprochen, gelehrt und gebetet. Und sehr wahrscheinlich hat er auch das Vaterunser in dieser Sprache gebetet – ein Gebet, das sich zunächst mündlich, von Herz zu Herz, verbreitet hat.
An drei Abenden treffen wir uns jeweils um 18.00 Uhr im Altarraum der Ansgarkirche, um das Vaterunser auf Aramäisch miteinander zu sprechen:
Abwûn d’bischmajâ.
Jeden Abend nehmen wir uns einige Zeilen vor. Wir hören auf den Klang der Worte, lernen sie zu sprechen und nähern uns behutsam ihrer Bedeutung. Wir lassen den Klang in die Stille führen – und nehmen ihn nach unserer gemeinsamen Zeit gegen 19.00 Uhr mit in den Alltag.
Ich freue mich auf euch und auf diese besondere gemeinsame Zeit.
Andreas Beurskens
Montag, 30.03.2026, Dienstag, 31.03.2026, Mittwoch, 01.04.2026, jeweils 18.00 im Altarraum der Ansgarkirche